Die Basse-Normandie bildet seit 2016 zusammen mit der Haute-Normandie eine eigenständige Region. Früher war sie alleinige Region, bestehend aus den Départements Manche, Calvados und Orne. Dabei war die Hauptstadt Caen. Jetzt ist Rouen die Hauptstadt der Region Normandie. 

 

 

Beliebte Campingplätze 

 

Die Basse-Normandie zählt zu den meistbesuchten Urlaubsgebieten Frankreichs. Das liegt nicht alleine an der Tatsache, dass hier Strand und Meer vorhanden sind, sondern auch daran, dass die Region eine sehr bewegte Vergangenheit hat und auch heute noch zahlreiche stumme Zeitzeugen aufweist. 

Dabei ist wohl Camping in der Basse-Normandie die ideale Art, seine Ferien zu verbringen. Hierbei vereinen sich die Nähe zur Natur und zu den Sehenswürdigkeiten mit dem Gefühl von Freiheit aber oft auch mit reichlichem Freizeitangebot und teils viel Komfort. 

 

 

…im Département La Manche 

 

Dieses Département ist nach dem Ärmelkanal – der französisch „La Manche“ heißt – benannt, da es an selbigen grenzt. Hier erwarten Sie große und kleine Strände, ein wunderschönes, blaues Meer, etliche unterschiedliche Megalithanlagen sowie natürlich zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten. Der Mont-Saint-Michel mit seiner markanten Bucht gilt neben dem Eiffelturm als eines der Wahrzeichen Frankreichs. Das, sowie die Halbinsel Cotentin und viele kleine interessante Orte gilt es in der Basse-Normandie von den vielfältigen Campingplätzen aus zu erkunden. 

Die beliebtesten Campingplätze des Départements befinden sich am Meer oder zumindest in dessen Nähe. Und so haben Sie auch direkten Strandzugang vom „Camping Anse du Brick“ in Maupertus-sur-Mer aus. Hier, auf dem 5-Sterne-Platz, lässt sich der ideale Camping-in-der-Basse-Normandie-Urlaub ganz leicht verwirklichen. Auf der Halbinsel Cotentin gelegen, ist der Platz lediglich etwa 10 Minuten von Cherbourg entfernt. Dabei haben Sie die Auswahl zwischen einem großen, feinsandigen Strand am Meer oder einem eigenen beheizten sowie überdachten Poolbereich. 

Auch der Campingplatz „La Route Blanche“ in Bréville-sur-Mer liegt direkt am Meer in der Bucht von Mont-Saint-Michel in der Nähe der Stadt Granville, en face der britischen Inseln Guernsey und Jersey. Wem das Meerwasser zu kalt sein sollte, der findet hier eine beheizte Pool-Landschaft. Als weiterer Platz liegt „Camping Les Coques d'Or“ in Genêts in nächster Nähe zum Meer. Wer die 1,5 Kilometer zum Sandstrand scheut, dem stehen Pools, Whirlpool, Saunen und Wasserrutsche am Platz zur Verfügung. Ein idealer Platz für Familien mit Kindern. Ebenfalls in der Bucht von Mont-Saint-Michel befindet sich der Campingplatz „O2 Camping“ in Longueville. Hier – nur etwa 4 Kilometer vom Meer entfernt - verleben Sie Camping in der Basse-Normandie mit dem Schwerpunkt Erholung und Wellness. 

Mit dem Platz „Aux Pommiers“ in Beauvoir haben Sie ein weiteres empfehlenswertes Domizil in der Bucht zur Auswahl. Er liegt ebenfalls etwa 4 Kilometer vom Meer entfernt, was jedoch mit dem Auto oder dem Rad kein Problem ist. Mit dem Fluss Couesnon in der unmittelbaren Nachbarschaft, an dessen Ufern man flanieren oder auch Rad fahren kann, und dem Tierpark „Aligator Bay“ bietet sich neben den Angeboten des Platzes selber genügend Abwechslung am und um den sehr gepflegten Platz herum. 

Last but not least, möchten wir den Ferienpark „Village Club Port-Bail“ auf der Halbinsel Cotentin, gegenüber der britischen Kanalinseln Guernsey und Jersey, in Portbail erwähnen. Vom Platz aus hat man einen direkten Zugang zum langen Sandstrand. Am Campingplatz selber warten Pool, Dampfbad und Whirlpool auf die Gäste. 

Am Campingplatz „Les Îles“ in Hudimesnil hat man zwar nicht das Meer vor der Nase, aber man kann sich im großen eigenen Badebereich im Wasser und in der Sonne aalen. Zahlreiche Angebote, ein Mini-Bauernhof, sowie die Möglichkeit, interessante Orte wie die Landungsstrände der Alliierten zu besuchen, machen den Urlaub dort zum Vergnügen. 

Eine weitere Empfehlung unsererseits ist der Campingplatz „Camping Haliotis“ in der Bucht von Mont St Michel, lediglich 9 Kilometer vom berühmten Klosterberg entfernt, zu dem man vom Platz aus auf einem Radweg gelangen kann. Der Platz liegt am Ufer des Flüsschens Couesnon in der Gemeinde Pontorson. In familiärer Atmosphäre kann der Gast die Seele baumeln lassen. Auf die Kinder wartet neben vielen Unterhaltungsangeboten auch eine Minifarm. 

Der Campingplatz „Le Haut Dick“ in Carentan liegt am Canal du Haut Dick im Regionalen Naturpark Marais du Cotentin am Port de Plaisance, einem Wassersport-Freizeitcenter. Auch hier geht es eher ruhig und familiär zu. Ideal für Besucher, die sich erholen wollen, die Natur lieben aber dennoch die Möglichkeit haben wollen, ohne längere Anfahrten einige der Sehenswürdigkeiten des Départements zu besuchen. 

 

 

…im Département Calvados 

 

Dieses Département hat eine sehr bewegte, teils schreckliche Vergangenheit. Heute noch legen zahlreiche Stätten der Erinnerung - wie beispielsweise der Omaha- und der Utah-Beach - von der einstigen Invasion im Jahre 1944 Zeugnis ab. Bekannte Orte wie Deauville/Trouville und das malerische Honfleur ziehen alljährlich viele Touristen in ihren Bann. Im Landesinnere wissen der Wallfahrtsort der Hl. Therese – Lisieux – und Bayeux, mit dem berühmten Teppich der Schlacht von Hastings, sowie Pont l'évèque, wo der gleichnamige Käse herkommt, auf sich aufmerksam zu machen. 

Auch dieses Département hat einige interessante Campingplätze in der Nähe des Meeres aber auch im Inland zu bieten. 

Der Platz „Les Peupliers“ in Merville-Franceville-Plage bietet ideale Voraussetzungen für einen gelungenen Urlaub: Nur wenige Meter vom Strand entfernt, ruhig gelegen, eine familienfreundliche Atmosphäre, etliche Sportangebote sowie Möglichkeiten, interessante Ausflüge zu machen. 

Wer die Landungsstrände besuchen oder den 70 Meter langen Bildteppich in Bayeux besichtigen möchte, der ist auf dem 4-Sterne-Campingplatz „Camping Port'Land“ in Port-en-Bessin-Huppain goldrichtig. Zudem liegt dieser Campingplatz lediglich 600 Meter vom Meer entfernt und auch noch an einem Freizeitsee, wo geangelt werden kann. 

Weiter östlich finden Sie „Camping Riva Bella“ in der kleinen Hafenstadt Ouistreham. Wer baden möchte, begibt sich entweder die rund 2 Kilometer bis zum Strand oder aber nutzt das Badeangebot am Platz. Ein kleiner Streichelzoo und Spielplätze sorgen für Abwechslung bei den jüngsten Besuchern. Der Platz liegt am Kanal der Orne, dem Verbindungsweg zwischen Meer und Caen. Ganz in der Nähe kann man Yachten im Hafenbecken bestaunen. Ausflüge zu den nahegelegenen D-Day-Landungsstränden und zum D-Day-Museum in Arromanches, zum Wandteppich in Bayeux oder in den Abenteuerpark „Beauregard Aventure“, wo nicht nur Kinder in den Baumwipfeln rumturnen können, sorgen für einen abwechslungs- und erlebnisreichen Urlaub. Auf der anderen Seite des Kanals befindet sich der „Camping Le Point du Jour“ in Merville-Franceville-Plage mit unmittelbarem Strandzugang. Fährschiffe auf ihrem Weg nach England beobachten oder gar selbst einmal übersetzen, das zählt zu den Besonderheiten der Lage dieses Platzes. 

Aber auch das Inland des Départements Calvados hat seine Reize. Auch hier ist Camping in der Basse-Normandie angesagt. Wie wäre es mit dem Campingplatz „Lac De Pont L'Evêque“ in Pont-L'Evêque? Der Platz befindet sich zwischen einem Freizeitsee und dem Fluss La Touques. Baden, Wandern und Relaxen sind hier neben zahlreichen Wassersportarten angesagt. 

Der relativ kleine Campingplatz „Les Ammonites“ in Auberville liegt nur rund 4 Kilometer vom Meer entfernt und bietet alles, was das Herz für Camping in der Basse-Normandie begehrt: Sport- und Freizeitvergnügen, Ausflüge ins nahe gelegene Cabourg oder nach Deauville-Trouville. 

 

 

…im Département Orne 

 

Das Département hat seinen Namen dem gleichnamigen Fluss zu verdanken und besitzt keinen Zugang zum Meer. Daher ist es auch weniger bekannt, jedoch keinesfalls weniger interessant. Es wird von noch älteren Zeitzeugen beherrscht als die beiden anderen Départements: von den Dolmen. Zahlreiche Allées couvertes, also Megalithanlagen, sowie einzelne Dolmen. 

Viele von ihnen liegen in der Nähe von Campingplätzen. 

Eine ganz besonders schöne Lage hat der „Camping de la Vée“ nahe des Zentrums der Thermalstadt Bagnoles De L'Orne. Er liegt, umgeben von viel Grün, am Fluss Vée rund 1,5 Kilometer vom Fôret des Andaines, wo Sie die Dolmen du Pissot finden, und dem Naturpark Normandie Maine entfernt. Also durchaus was für Naturliebhaber, die Wert auf Wellness legen. 

 

 

Beliebte Unterkunftsarten 

 

Camping in der Basse-Normandie meint nicht nur Camping mit dem eigenen Wohnmobil, Wohnwagen oder Zelt, vielmehr bieten zahlreiche Plätze ebenso Mobilheime oder gar noch ausgefallenere Übernachtungsmöglichkeiten an. 

 

 

Glamping 

 

Glamping ist eine in Mode gekommene, luxuriöse Art von Camping. Hierbei können weder Regen noch anderes schlechtes Wetter dem „Camper“ etwas antun: Man übernachtet in einer festen, nicht Regen oder Wind durchlässigen Unterkunft, meist mit eigenem Sanitär- und Küchenbereich. Selbstverständlich ist alles komplett und modern eingerichtet. Das Ganze befindet sich auf einem Campingplatz. 

So auch die Übernachtung im „Village Club Le Sénéquetin“ in Blainville-sur-Mer, wo sie im Ferienpark sehr komfortabel in Appartements wohnen, in denen Sie mit 5 bis 6 Personen genügend Platz finden. Gleichzeitig können Sie die verschiedenen Angebote der Anlage wie Außenpool, Kinderclub, Bar etc. nutzen. Ferner gibt es hier direkten Zugang zum Strand. Wen es interessiert, der findet in der Nachbarschaft eine Aquakultur Farm sowie Angebote leckeren Fischs und köstlicher Meeresfrüchte. 

Auch auf dem Campingplatz „Les Vikings“ in Barneville-Carteret gilt es, Glamping auszuprobieren. Nur etwa 500 Meter vom Meer entfernt bekommen Sie unter anderem Mobilheime, Chalets und Bungalows zum Mieten angeboten. Alles aufs Feinste eingerichtet und ausgestattet. Alles umgeben vom typischen Flair eines luxuriösen Campingplatzes mit Pool und vielem mehr. Eben Glamping pur! 

Etwas weiter im Inland befindet sich im Süden der Cotentin-Halbinsel der 4-Sterne-Campingplatz „Camping Étang des Haizes“ in La Haye du Puits. Auch hier wird Glamping ganz groß geschrieben: Chalets, Mobilheime, möblierte Zelte, alles ausgestattet mit dem, was man benötigt, um sich wohl zu fühlen. 

 

 

Ganz besondere Quartiere 

 

Wer etwas Besonderes sucht, der findet in der Basse-Normandie das Richtige. Egal, ob im Baumhaus, in einem Tipi oder anderweitig, ganz spezielle Unterkünfte findet man vielerorts in der Basse-Normandie. 

Der bereits zuvor erwähnte Campingplatz „Les Vikings“ in Barneville-Carteret hält im Rahmen seines Glamping-Angebots Safarizelte bereit. Dabei hat man die Wahl zwischen einem eher einfachen Zelt ohne oder einem komfortablen mit eigenem Sanitärbereich. Und das Ganze in unmittelbarer Nähe zum Strand. 

Wie wäre es mit einer Übernachtung in einem Tipi? Inmitten des Bocage – der typischen Heckenlandschaft der Basse-Normandie - befindet sich der Campingplatz mit dem schönen Namen „Au Bonheur Nomade“. Hier, in Livry, rund 30 Kilometer von Caen entfernt, können Sie in einem Tipi übernachten. Zur Ausstattung zählen ein Dusche, eine Toilette sowie eine eingerichtete Küche. Ein ganz spezielles Erlebnis nicht nur für Kinder! 

Den Sternen nah, kann man auf dem 5-Sterne-Platz „Camping du Château de Lez-Eaux“ in Saint-Aubin-des-Préaux seine Nächte verbringen. Nur 4 Kilometer vom feinen Sandstrand und von der wunderschönen Stadt Granville entfernt, findet der Gast hier in einem Baumhaus, einer Cabane en bois, auf einem Campingplatz, der sich auf dem Gelände des Herrenhauses Château de Lez-Eaux befindet, Quartier. 

 

 

Gastronomie 

 

Wie in ganz Frankreich, so stehen auch hier in der Basse-Normandie gutes Essen und Trinken ganz oben auf der Liste der Wohlfühlskala. Dabei ist es manchmal schwer, zu unterscheiden, welche Spezialitäten der Basse- und welche der Haute-Normandie zuzuordnen sind, da die Grenzen fließend sind. Grundsätzlich herrschen hier Fisch und Meeresfrüchte neben dem Käse sowie den typischen Getränken Cidre und Calvados vor. Die meisten der charakteristischen Gerichte sind eher deftig. Vieles ist mit Crème fraîche oder der heimischen Butter verfeinert, beziehungsweise kalorienreicher gemacht. 

 

 

Typische Gerichte 

 

„Présalé", so nennt man das typische (Lamm)Fleisch der einheimischen Schafe. Das bedeutet so viel wie „vorgesalzen“ vom Meer. Tripes á la mode de Caen ist ein Kuttelgericht, das im 14. Jahrhundert von einem Benediktinermönch erfunden worden sein soll. Die Andouille de Vire, eine Wurstsorte aus Innereien, muss viele Stunden lang in Bouillon gegart werden. Beide Spezialitäten sind nicht jedermanns Geschmack. Anders sieht es mit dem Kalbsschnitzel auf normannische Art mit einer Pilz-Creme-Sauce, dem Escalope de veau normande, aus. Auch das Putenschnitzel auf normannische Art, das traditionell mit frischen Nudeln gegessen wird, spricht unser deutsches Essen gewohnten Gaumen schon eher an. Eine weitere, typisch normannische Spezialität ist die Poulet vallée d’Auge, ein Hähnchen mit Calvados flambiert und in Cidre gebraten. Auch die die Potage Grecy, eine Karottencremesuppe, gilt als traditionelles Gerichte der Basse-Normandie. 

 

 

Käse 

 

Käse darf bei keinem Essen fehlen. Kaum zu glauben, aber über 30 Käsesorten gehen auf die Normandie zurück. Einer der bekanntesten ist der Camembert de Normandie, der ursprünglich aus dem Département Orne stammt. Als einer der ältesten Käsesorten der Basse-Normandie gilt der cremige, leicht gesalzene, eckige Weichkäse Pont l'évêque aus dem Département Calvados. 

Auch beim Livarot, der nach der gleichnamigen Stadt im Département Calvados benannt ist, handelt es sich um einen Weichkäse. Hergestellt wird er in einer runden Form. Der Livarot mit seinem intensiven Aroma wird gerne in Blätterteig mit Äpfeln und rohem Schinken serviert. Eine weitere Darreichungsform ist die Tarte Colonel. 

Weniger bekannt, jedoch nicht minder lecker ist der Le Coutances, ebenfalls ein Weichkäse, stammt aus dem Département Manche. 

 

 

Desserts und Süßigkeiten 

 

Natürlich darf bei einem richtigen französischen Essen der Nachtisch nicht fehlen. Und da es so viele Äpfel in der Region gibt, bestehen auch viele der typischen Desserts aus dieser Frucht. Besonders lecker ist die Tarte Normande nappée de Crème fraîche, ein Apfelkuchen mit Crème fraîche. Die Chaussons aux Pommes – mit Äpfeln gefüllte Blätterteigstückchen – sind in jeder Bäckerei Frankreichs zu finden. In der Basse-Normandie werden sie gerne warm mit einer Portion Vanilleeis serviert. 

Typische Köstlichkeit ist auch der Reiskuchen mit Zimtaroma und Milch, die Teurgoule. Als kleine Köstlichkeit so nebenbei sind die Caramels d’Isigny, kleine süße Karamellbonbons aus dem Calvados, zu empfehlen. 

 

Alkoholisches 

 

Die Normandie ist vor allem bekannt für den Cidre und den Calvados. Der Cidre, eine Art Apfelwein, wird auch in der Basse-Normandie hergestellt. Diesen Apfelschaumwein gibt es als Cidre doux, der eher süßlich schmeckt und einen Alkoholgehalt von rund 2,5% hat, sowie als Cidre brut, die herbere Variante mit rund 5% Alkoholgehalt. 

Beim Calvados handelt es sich um aus Äpfeln hergestellten Alkohol, der einige Jahre im Eichenfass reifen muss. Dieser Apfelbranntwein wird als trou normand - Calvados mit Apfelsorbet - häufig zwischen zwei Gängen verköstigt, um dem Magen was Gutes zu tun. Natürlich trinkt man ihn auch als Digestif nach dem Essen. Ferner dient er oft zum Verfeinern von Soßen. 

Weniger bekannt sind der Poiré, ein leicht alkoholhaltiges Getränk aus Birnen, sowie der Pommeau, ein Getränk aus Cidre-Most und Calvados. 

 

 

Wetter und Klima 

 

Das Wetter in der Basse-Normandie wird im Küstengebiet in erster Linie von den Gezeiten bestimmt, wobei dank des Golfstroms ein eher mildes Meeresklima vorherrscht. Die gesamte Basse-Normandie kann generell als gemäßigt sowie warm bezeichnet werden. 

 

 

Temperaturen 

 

Die durchschnittliche Jahrestemperatur der gesamten Basse-Normandie beläuft sich auf etwa 11°C bis 12°C. Die wärmsten Monate sind der Juli und der August mit einem Mittelwert von rund 25°C. Frost oder gar Schnee gibt es so gut wie nie. 

 

Die beste Reisezeit 

 

Wann Sie am besten Ihren Urlaub in der Basse-Normandie planen sollten, hängt ganz von Ihren Interessen ab. Es gibt prinzipiell kein schlechtes Wetter sondern nur unpassende Kleidung. 

Generell lohnt es sich 12 Monate im Jahr in diese Region zu fahren. Besonders schön ist es bereits in den Monaten April und Mai, da kann man sich nämlich an der wunderschön aussehenden Apfelblüte erfreuen. Im Mai kommt dann die blaue Flachsblüte als Augenschmaus hinzu. Allerdings währt diese nicht sehr lange. Wer sich für reinen Strand- und Badeurlaub interessiert, der sollte seine Reise für die Sommermonate Juni bis August planen. Viele Feste können Sie während der Apfelernte im September und Oktober miterleben. Musik, Tanz und kulinarischer Genuss werden hier ganz groß geschrieben. Auch im November wird kräftig gefeiert: Im Oktober und November begehen die Normannen entlang der Küste zahlreiche Feste und Märkte zugunsten des Herings und der Muscheln. Wer es eher rau und mit weniger Tourismus bevorzugt, der findet im Winter die idealen Bedingungen vor: Wenn die Winterstürme mit den Wellen des Meeres spielen, wie etwa am Cap de la Hague, dann entstehen die schönsten Naturschauspiele. 

Naturliebhaber sowie Radsportler und Wanderer finden im Herbst sowie im Frühjahr die beste Zeit, um ihren Hobbys und Leidenschaften nachzugehen. 

 

 

Entdecken in der Umgebung 

 

Die Basse-Normandie grenzt südwestlich an die Bretagne, südlich an die Region Pays de la Loire sowie östlich an die Haute-Normandie und im Norden an den Ärmelkanal. Wer sich in der Basse-Normandie aufhält, der sollte auch mal einen Blick über den „Tellerrand“ wagen, denn auch hier gibt es viel Sehenswertes. 

 

 

Sehenswertes in der Nachbarregion Haute-Normandie 

 

In der Haute-Normandie gibt es zahlreiche sehenswerte Städte wie etwa das älteste Seebad Frankreichs, Dieppe, oder Fécamp mit der wunderschönen Altstadt. Ein wahrer Bilderbuch Ort ist das alte Hafenbecken von Honfleur. Le Tréport, Eckpunkt der wunderschönen Côte d’Albâtre, ganz im Norden der Region, punktet mit der höchsten Felsenklippe des Landes. Kleine, wunderschöne Fischerdörfer und herrliche Strände, auch das bietet die Haute-Normandie. 

Ebenso gilt es, einige interessante Bauwerke zu bestaunen, wie etwa die berühmte Hängebrücke von Tancarville, die über die Seine an deren Mündung in den Ärmelkanal führt. Aber auch Schlösser und Burgen, Kirchen und Klöster warten in hoher Zahl auf Ihren Besuch. 

Was man in dieser Region unbedingt gesehen haben muss, sind die berühmten Klippen „Falaise d’Aval“ an der Côte d’Albâtre, die auf kaum einer Postkarte fehlen dürfen. Sie kennen bestimmt den steinernen Elefanten hier!? Ein weiteres Muss sind die Gärten von Monet im kleinen Dorf Giverny sowie das Vallée de la Seine, wo der Fluss mäanderförmig durch die Lande zieht. 

 

 

Sehenswertes in der Nachbar Région Pays de la Loire 

 

Die Region Pays de la Loire ist ein Teil des berühmten Loire-Tals, das vor allem aufgrund seiner zahlreichen Schlösser bekannt ist. Aber auch die Loire selber ist ein durchaus faszinierender Fluss. 

Nantes, die Hauptstadt der Region, ist schon wegen ihrer schönen Altstadt und der Cathédrale St-Pierre-et-St-Paul einen Abstecher wert. Und wenn Sie schon mal da sind, besuchen Sie doch am besten gleich das Jules-Vernes-Museum. 

Nicht nur Rennsportfreunde zieht es nach Le Mans, wo die berühmte Rennstrecke liegt, auf der unter anderem das 24-Stunden-Rennen stattfindet. Das dortige Musée de l´Automobile birgt zahlreiche interessante Exponate. 

Eine wirklich traumhaft schöne Stadt ist Saumur. Hier gilt es, nicht nur das beeindruckende Schloss sondern auch die Kavallerieschule zu besuchen. Übrigens in wird Saumur einer der besten Schaumweine hergestellt. Ganz besonders beeindruckend sind die in Tuffstein geschlagenen unterirdischen Höhlen in der Nähe der Stadt. Sie zeigen, wie Menschen früher hier lebten. 

Die Orangenlikör-Destillerie von Cointreau in St-Barthelemy-d'Anjou ist sicherlich eine weitere Sehenswürdigkeit. Selbstverständlich sollten auch einige der wunderschönen Schlösser und Wasserschlösser der Region besichtigt werden. 

 

 

Sehenswertes in der Bretagne 

 

Alle Sehenswürdigkeiten der Bretagne aufzuzählen, würde hier den Rahmen sprengen. Denkt man an die Bretagne, so fallen einem natürlich in erster Linie die zahlreichen Zeitzeugen längst vergangener Zeiten, die Dolmen, Calvaires, Allées couvertes etc. ein. Daher ist ein unbedingtes Muss der Besuch der weltweit größten Megalithkultur-Stätte, der Alignements de Carnac. 

Beeindruckende Landspitzen, die atemberaubende Aussichten versprechen, sind beispielsweise das Cap Fréhel mit dem wunderschönen Leuchtturm und dem nahegelegenen Fort La Latte, die Pointe du Raz und die Pointe de Penhir, die man alle gesehen haben sollte. Und wenn man schon mal an der Küste entlang fährt, sind Aufenthalte an der Smaragdküste mit der Hafenstadt St-Malo, an der Rosa Granitküste, an der Côte Sauvage – der wilden Küste – mit der Halbinsel Quibéron, sowie auf den Inseln Belle Île en Mer und Bréhat zu empfehlen. Wanderfreunde finden ihr Paradies auf dem GR 34, den über 2.000 Kilometer langen Zöllnerpfaden. 

 

 

Sehenswertes bezüglich des Ärmelkanals 

 

Der Ärmelkanal, die Verbindung zwischen der Britischen Insel und Frankreich, wird von regem Schiffsverkehr durchzogen. Allein die Tatsache, dass man am Strand sitzen und an vielen Stellen das Vorbeiziehen der Giganten beobachten kann, ist eine Reise wert. Wer mag, kann selber nach Großbritannien übersetzen, oder noch schöner, auf die vorgelagerten Inseln Guernsey und Jersey fahren. Die Inseln sind bekannt für ihr mildes, teils mediterranes Klima und die daraus entstehende außergewöhnliche Pflanzenwelt. 

 

 

Aktivitäten und Attraktionen 

 

Schon lange Zeit gilt die Region Basse-Normandie als ein beliebtes Urlaubsziel bei Menschen aus nahezu aller Welt. Das ist zum einen in den vielen am Meer gelegenen, wunderschönen Orten und Stränden, zum anderen in den zahlreichen Sehenswürdigkeiten und den extrem geschichtsträchtigen Stätten begründet. 

 

 

Sehenswerte Orte 

 

Alles Sehenswerte der Region aufzuzählen, würde zu weit führen, dennoch einige Tipps. Natürlich ist die weit in den Ärmelkanal rein reichende Halbinsel Cotentin ein Muss. Hier findet man neben zahlreichen empfehlenswerten Stränden Ruhe, Erholung und so mancherlei Interessantes. Wahrzeichen der Region ist sicherlich der Klosterberg Mont-St-Michel. Einmal im Leben sollte man da gewesen und über die ausgetretenen, mittelalterlichen Gassen hoch hinauf zur Abtei gegangen sein! Mindestens genauso bekannt, jedoch aufgrund einer weniger rühmlichen Vergangenheit, sind die Landungsstrände, wo die Alliierten im 2. Weltkrieg am D-Day das Festland stürmten. Empfehlenswert ist der Besuch des Utah-Beach mit dem D-Day Museum, des Omaha- Beach und des Juno-Beach. 

Barfleur, eines der schönsten Dörfer Frankreichs, muss man einschließlich des in der Nachbarschaft befindlichen Leuchtturms – Phare de Gatteville - an der Pointe de Barfleur einfach gesehen haben. Auch ein Besuch der Gärten des Impressionisten Claude Monet im kleinen Örtchen Giverny hinterlässt nach jedem Besuch eine bleibende Erinnerung. Und wenn wir schon mal bei Kunst sind: Honfleur mit seinen malerischen Häusern im malerischen alten Hafen ist ein wahrer Augenschmaus für jeden. Des Weiteren wären der gigantische Wandteppich von Bayeux, das Seebad Barneville-Carteret als beliebter Zwischenstopp für Segler, die Stadt Caen mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und einige andere wunderschöne Orte zu nennen. 

 

 

Sehenswerte Naturschönheiten 

 

Die Strände der Basse-Normandie mit den exklusiven oder auch einfachen Orten sind allesamt einzeln für sich genommen eine wahre Naturschönheit. Hier haben Sie die Wahl zwischen Stränden mit feinen Kieselsteinen oder langen Sandstränden. Egal was, beide sind ideal für Strand- und Badeurlaub. 

Wer schöne Aussichten genießen möchte, der sollte unbedingt zum Phare de Gatteville an der Pointe de Barfleur oder aber zum Cap de la Hague, wo man sich beinahe wie am Ende der Welt fühlt – wenn die Wiederaufarbeitungsanlage nicht dort wäre – reisen. 

Ein wahres Naturwunder sind die Kreidefelsen von Étretat, les Falaises, mit den drei markanten Felsbögen. 

Besonders schöne Landschaft findet sich entlang des längsten Flusses Frankreich, der Loire, die hier in der Region mäanderförmig ihres Weges fließt. 

 

 

Auf Zeitreise gehen 

 

Die Basse-Normandie ist eine Region voller Geschichte, geheimnisvolle, grausame aber auch schöne. Alles in allem: voller interessanter Geschichte. Besuchen Sie einige dieser historischen Stätten sowie einige der zahlreichen Kriegs-, besser gesagt Friedensmuseum der Region. 

In erster Linie denkt man dabei an die Orte, wo die Gräueltaten des Krieges ihren Lauf nahmen: die bereits erwähnten Landungsstrände. Als zweite Zeitreise sollte man sich unbedingt einige der Megalithanlagen anschauen. Eine der ältesten in Europa ist der Tumulus de Colombiers-sur-Seulles. Aber auch der Pierre au Rey Dolmen bei Flamanville oder die Allée couverte Autel des Druides, bei Moitiers d'Allonne sind nicht weniger interessant. 

Zahlreiche Schlösser, Herrenhäuser und Burgen, wie etwa das Château de Carrouges oder das Château Fort de Pirou, wissen von einer reichen Vergangenheit zu erzählen. 

 

 

Sonstige Aktivitäten 

 

Neben Baden und Wassersport betreiben kann man in vielen Teilen der Region natürlich auch sehr gut wandern – etwa auf dem berühmten Grenzweg entlang der Küste - und Rad fahren. Besonders beliebt sind Parasailing und Kiten. Wer nicht entlang der Küste wandern will, findet zahlreiche weitere, gut ausgeschilderte Wanderwege im Inland. Besonders gute Radwege führen durch den Westen der Region sowie entlang der Küste. 

Weitere Vorschläge sind eine Fahrt mit dem historischen Zug, dem Train Touristique du Cotentin, der Sie 10 Kilometer entlang der Küste fährt. Pferdeliebhaber kommen ebenfalls auf ihre Kosten, denn nicht nur das Nationalgestüt Haras du Pin im Département Orne, sondern auch einige Reiterhöfe laden ein, sich den imposanten Tieren zu nähern. Selbstverständlich befinden sich auch einige Golfplätze in der Region. 

 

 

Festivals und Events 

 

Wie alle Franzosen wissen auch die Einwohner der Basse-Normandie, Feste und Events zu initiieren und zu feiern. Mit dabei sind stets Musik, Essen und Trinken. 

 

 

… rund ums Meer 

 

Im August findet in Trouville-sur-Mer zu Ehren der Fischer das „Fest des Meeres und der Matrosen“ mit unterschiedlichen Attraktionen statt. 

Im Herbst begeht man in vielen Orten an der Küste, etwa in Étretat die „Fête de l’Hareng“. Hierbei steht der Hering im Vordergrund, der in den unterschiedlichen Variationen an einzelnen Marktständen angeboten wird. Ein weiteres interessantes Ereignis ist die „Fête de la Crevette grise“ – das Krabbenfest – in Honfleur. Im alten Hafenbecken gilt es, interessante Segelschiffe zu bestaunen, Shanty-Chören bei ihren Auftritten zuzuhören, sowie natürlich die leckeren Crevettes grises zu genießen. 

Wer Segelschiffe liebt, findet an der „Tour des Portes de la Manche“ gefallen. Es handelt sich dabei um eine Regatta entlang der wichtigsten Hafenorte La Manches, an der Hunderte von Seeleute teilnehmen. Natürlich machen die Franzosen jedes Jahr im Juli daraus ein Fest mit einigem Spektakel draus. 

In Granville begeht man alljährlich im August die „Voiles de Travail“ im dortigen Fischereihafen. Mit Konzerten, Ausstellungen, Meeresfrüchten und vielem mehr gedenkt man der wertvollen, historisch wichtigen Arbeit der Fischer. 

 

 

… rund um die Musik 

 

Natürlich ist bei jedem französischen Fest Musik mit dabei, dennoch gibt es spezielle Festivitäten, die einzig und alleine der Musik gewidmet sind. So findet beispielsweise jedes Jahr im Sommer in der Bucht von Mont-St-Michel 12 Tage lang ein Treffen zahlreicher Jazzmusiker statt. Aber auch kubanische Rhythmen oder Zigeunermusik sind beim Festival „Jazz en Baie“ zu hören. „Jazz sous les pommiers“ steht ebenfalls ganz im Zeichen dieser Musikrichtung. Alljährlich wird dieses Event in der Woche um Christi-Himmelfahrt herum in Coutances ausgetragen. Bei Straßenkonzerten kommen auch Blaskapellen, E-Musik und Blues „zu Worte“. 

Das Festival „Papillons de nuit“ in Saint-Laurent-de-Cuves ist ein jährlich wiederkehrendes Pop-, Rock- und Indie-Festival, das erstmals 2001 stattfand und sich ständig vergrößert, so dass es bereits jetzt zu den 10 Großveranstaltungen des Landes zählt. 

An Ostern wird in Deauville das „Festival de Musique Pâques Classique“ mit zahlreichen jungen, talentierten Solisten organisiert. In Rouen kann man vier Wochen lang beim „Octobre en Normandie“ Tanz- und Musikaufführungen beiwohnen. 

 

 

… im Rahmen historischer Ereignisse 

 

Die Basse-Normandie hat eine lange, ereignisreiche Geschichte hinter sich, und so gedenken die Bewohner dieser Region auch alljährlich etlichen dieser besonderen Ereignisse mit Festen und Events. So wird beispielsweise in jedem Jahr um den 6. Juni herum der Landung der Alliierten zur Befreiung der Normandie in der Baie du Cotentin gedacht. Zahlreiche Veranstaltungen wie Ausstellungen, Informationsstände, Nachbildungen einzelner Szenen, Zeremonien und vieles mehr stehen auf dem Programm der Feierlichkeiten anlässlich des D-Days. Dem gleichen Ereignis gedenkend, findet in Saint-Aubin-sur-Mer und einigen anderen Städten in der Nähe im August die Akadische Woche statt. 

Selbstverständlich begehen die meisten Gemeinden auch den Nationalfeiertag, die „fête nationale“ am 14. Juli. Bereits am Vorabend wird gesungen, getanzt und gelacht sowie ein Feuerwerk gemacht, um unter anderem dem Sturm auf die Bastille 1789 zu gedenken. 

 

 

Ganz besondere Events 

 

Vor der Kulisse des kleinen Hafenstädtchens Saint-Vaast-la-Hougue findet jedes Jahr im August für vier Tage das Fest „Traversées de Tatihou“ statt. Dabei bestimmen die Gezeiten die Veranstaltung, denn bei Ebbe beginnt eine Wanderung zu Fuß von Saint-Vaast-la-Hougue zur vorgelagerten Île Tatihou. Nach dem gemeinsamen Marsch auf dem Meeresboden erwarten die Besucher Konzerte auf der Insel. 

Ein etwas ungewöhnliches Event ist der „Foire au Boudin“ in Mortagne-au-Perche. Dabei handelt es sich um einen Blutwurstmarkt, der in der letzten Woche im März für drei Tage veranstaltet wird. Lustige Wettbewerbe sowie zahlreiche Verkaufsstände stehen auf dem Programm. 

Jedes erste Wochenende im August steht Granville unter dem Motto „La Nuit des Soudeurs“ – übersetzt „Die Nacht der Schweißer“. Eine Nacht lang machen sich Künstler an die Arbeit, vor der Hafenkulisse ihr Können unter Beweis zu stellen. Am folgenden Tag findet eine Auktion statt, bei der die Kunstwerke versteigert werden. 

Bei der „Normandy Horse Show“ richtet das Team der Pôle Hippique aus Saint-Lô im August eine 10-tägige Veranstaltung aus, bei der sich alles rund ums Pferd dreht. 

In Sées beeindrucken jeden Freitag- und Samstagabend von Juli bis September Licht- und Musikspiele die Besucher. Das Spektakel, bei dem mit moderner Lichttechnik und Musik gespielt wird, nennt sich „Les voix de la cathédrale“ oder auch „Les Musilumières“. 

 

 

Unternehmungen mit Kindern 

 

Natürlich steht Strandurlaub auf der Liste „Urlaub mit Kindern“ ganz oben an. Aber was tun, wenn das Wetter mal nicht so schön ist oder wenn Langeweile aufkommt? Strandleben ist zwar auch bei weniger schönem Wetter toll, aber nicht auf Dauer. 

Die Basse-Normandie trägt Sorge dafür, dass es den jüngsten Besuchern nicht langweilig wird. Viele Vergnügungsparks, Museen, Zoos und andere Dinge vertreiben die Langeweile rasch. 

 

 

Allgemeine Unternehmungen 

 

Spielen am Strand, schwimmen im Pool sind nur zwei der Unternehmungen, die man mit Kindern jeden Alters beim Camping in der Basse-Normandie machen kann. Ferner bieten sich Radtouren und Wandern an. Etwas ganz besonders Tolles sind Kajaktouren entlang der Küste oder auf einem der Seen und Flüsse. 

 

 

Vergnügungs- und zoologische Parks 

 

Der größte und wohl beliebteste Vergnügungspark der Region dürfte Festyland sein. Dieser Themenpark befindet sich in Bretteville-sur-Odon, nahe Caen. Hier geht es in erster Linie um die Geschichte der Normandie. Ob als Seeräuber, Wikinger oder Soldat, im Festyland können die Kinder auf unterschiedlichen Fahrgeschäften in verschiedene Rollen aus der Vergangenheit schlüpfen. 

Tiere beobachten kann man unter anderem in Hermival-les-Vaux, 10 Kilometer von Lisieux entfernt, im Zoo Cerza. Giraffen, Löwen, Zebras, Affen und zahlreiche weitere Tiere entführen die Besucher in die Welt Afrikas. Auch der Besuch des Zoos in Jurques ist eine lohnende Abwechslung. Dort sind die Tiere themenbezogen nach Lebensraum untergebracht. Rund 300 Land- und Wasserschildkröten aus aller Welt finden Quartier im Reptilarium du Mont-Saint-Michel. Hinzu kommen Riesenschlangen, Krokodile und Leguane sowie Chamäleons. Mehr als 1.000, meist exotische Schmetterlinge sind im Naturospace Equatorial in Honfleur unter einer Glaskuppel zu bestaunen. 

 

 

Besondere Unternehmungen 

 

Ein Erlebnis der besonderen Art ist der Besuch des Örtchens Montgothier in der Nähe von Avranches, wo ein historisches Theaterspektakel stattfindet, bei dem Lebendbilder mit etwa 500 Akteuren sowie zahlreichen Hunden und Pferden dargestellt aber auch eine Ton-Licht-Schau und vieles mehr präsentiert wird. Das Ganze findet im Juli/August statt. 

Natürlich kann man den Nachwuchs auch für einen Besuch eines der zahlreichen Schlösser oder der in Tuffstein geschlagenen unterirdischen Höhlenwohnungen nahe Saumur begeistern. 

An der Roche d’Oëtre, einem Aussichtsfelsen in Saint-Philbert-sur-Orne, können Sie mit Ihren Kindern in einem Kletterwald zwischen den Baumwipfeln herumturnen. Selbst für die Kleinsten ab 3 Jahren werden Kurse angeboten.